Gegen die Hypothese über die Ideologie als eine obsolet gewordene analytische Kategorie
wird die ideologiekritische Lektüre von literarischen Texten erneut in den Fokus gerückt.
Gerade heute, mehr als jemals zuvor in der Nachkriegsgeschichte, sind wir als Geistes-
und Literaturwissenschaftler verpflichtet, uns der Frage der Ideologie und ihres Verhältnisses
mit unserem Forschungsgegenstand zu widmen. Der vorliegende Band geht diesen Fragen
in vier thematischen Blöcken nach und widmet sich dabei unter anderem den Werken von
Daniel Kehlmann, Marlene Streeruwitz, Gerhard Roth und Elfriede Jelinek.